![]() ZeitRaum - FAQDiese FAQ-Sammlung dient der schnellen Orientierung. Hier finden Sie kurze Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Beratungsarbeit und zur Beratungsstelle ZeitRaum.
Wie komme ich zur Beratung? Wenn Ihre Frage weder durch unsere Internetseiten noch durch diese FAQ-Sammlung beantwortet wird, rufen Sie uns einfach an (02331-9058-2) oder schicken Sie uns eine Wie komme ich zur Beratung? Wann kann ich mich anmelden? Telefonische Anmeldung:
Sprechstunde: Gibt es eine Wartezeit? Zwischen Ihrer Anmeldung und dem ersten Gesprächstermin gibt es eine Wartezeit. Wie lange es dauert, bis Sie zum ersten Mal einen reservierten Termin haben, hängt von der Anzahl der Anmeldungen ab. Fragen Sie bitte nach, wenn Sie sich anmelden. Haben Sie Notdienste? Nein. Was Sie in dringenden Notfälle tun können, erfahren Sie hier. Wie in Beratungsstellen üblich, ist auch ZeitRaum nicht rund um die Uhr besetzt. Sie müssen sich zur Beratung anmelden und vereinbaren mit Ihrer Beraterin oder ihrem Berater feste Termine. Soll ich mein Kind zum ersten Gespräch gleich mitbringen? Wer kommen soll, teilt Ihnen Ihr Berater oder Ihre Beraterin vor dem ersten Gespräch mit oder spricht es mit Ihnen ab. Ja nach Alter des Kindes und der Art des Problems kann das unterschiedlich sein. Reicht es, wenn die Mutter zur Beratung kommt oder ist der Vater nötig? Grundsätzlich ist es sinnvoll, dass beide Elternteile kommen. Jeder von beiden ist wichtig und hat seine eigene Sichtweise. Der Vater ist besonders (aber nicht nur) bei Jungen wichtig. Auch wenn die Eltern getrennt leben, kann es sinnvoll sein, zusammen zu kommen. Manchmal ist es gerade dann besonders nötig. Habe ich jedes Mal mit jemand anderem zu tun? Nein. Wenn mehrere Gespräche notwendig und gewünscht sind, spricht immer der/die gleiche Berater/in mit Ihnen. Finden die Gespräche in der Gruppe statt? Nein. Die Beratungsgespräche finden nur mit Ihnen und dem/der Berater/in statt. Bei Erziehungs- und Paarproblemen ist es sinnvoll, wenn beide Elternteile bzw. beide Partner gemeinsam kommen. Das ist aber keine Voraussetzung. Gruppen werden von uns gesondert angeboten. Kann ich auch meine Freundin anmelden? Nein. Jede/r Ratsuchende muss sich selbst anmelden. Es ist wichtig, diesen Schritt zu schaffen. Keine Angst: Sie werden freundlich empfangen. Kostet die Beratung Geld? Sie müssen bei uns nichts bezahlen. Dennoch kostet die Beratung Geld. Wir werden durch die Träger (Evangelischer Kirchenkreis Hagen und Caritasverband Hagen), das Land Nordrhein-Westfalen (Landesjugendamt) und die Stadt Hagen finanziert. Das reicht alleine aber leider nicht mehr aus. Dafür gibt es unseren Förderverein. An den können Sie spenden. Er ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Die Leistungen des Fördervereins sind notwendig, um das Angebot im bisherigen Umfang aufrechterhalten zu können. Haben Sie Schweigepflicht? Ja. Und darauf legen wir sehr großen Wert. Was heißt "Entbindung von der Schweigepflicht"? Weil es wichtig ist, ist diese Antwort etwas ausführlicher: Kann mich jemand zwingen, zu Ihnen zur Beratung zu kommen? Nein. Die Beratung bei uns ist immer freiwillig. Sie selbst entscheiden, dass Sie Hilfe von Außen wollen. Wie lange dauert die Beratung? Das entscheiden Sie selbst in Absprache mit dem/der Berater/in. Nicht selten reichen schon ein oder zwei Gespräche. Manchmal sind allerdings auch regelmäßige Termine über einen längeren Zeitraum nötig. Können auch Kinder kommen? Ja. Kinder kommen meist mit ihren Eltern. Je nach Situation reden wir mit den Eltern oder den Kindern alleine oder mit allen zusammen. Zu unserem Angebot gehört ebenfalls Kindertherapie. Ob das im Einzelfall notwendig und sinnvoll ist, wird in Ruhe besprochen. mehr Infos für Kinder und Jugendliche Können Jugendliche sich auch selbst anmelden? Ja. In der Regel bemühen wir uns, die Eltern nach und nach in die Beratung einzubeziehen. Das geht nicht immer. Dann können die Jugendlichen auch alleine kommen. mehr Infos für Kinder und Jugendliche Haben Sie Gruppen? Eine Gruppe für Junge Erwachsene (ca. 18 bis 25 Jahre) wird regelmäßig angeboten. Daneben finden immer wieder Gruppen statt (z.B. für Kinder oder Elterntrainings). Machen Sie auch Drogen- oder Alkoholberatung? Nein. Wenn Drogen, Alkohol oder eine andere Sucht im Mittelpunkt der Probleme stehen, sollten Sie sich an die speziellen Fachdienste wenden. Warum heißen Sie ZeitRaum? Wir bieten Ihnen Zeit für Gespräche und einen sicheren Raum für ungestörte Beratung. Das sind wichtige Voraussetzungen für die Bewältigung persönlicher Sorgen und Ängste. Sagen Sie mir, was ich tun soll, damit meine Probleme weggehen? Meistens nicht. Wir helfen Ihnen dabei, über Ihre Probleme anders als bisher nachzudenken und eine neue Sichtweise zu finden. Dadurch gelingt es Ihnen besser, neue (aber eigene!) Lösungen für Ihre Schwierigkeiten zu entwickeln. Bei diesen Bemühungen stehen wir Ihnen mit unserem Fachwissen und unseren Erfahrungen zur Seite. Wir hören Ihnen zu. Manchmal machen wir Ihnen auch Vorschläge für anderes Handeln oder geben Ihnen Informationen. Muss ich in der Kirche sein, um zu Ihnen kommen zu können? Nein. Bei uns sind alle Ratsuchenden willkommen, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit oder ob sie überhaupt der Kirche angehören. Wir wollen aber hier nicht verschweigen, dass die Kirche dringend auf mehr Mitglieder angewiesen ist, um ihre vielen sozialen Aufgaben - wie zum Beispiel die Beratungsarbeit - weiter leisten zu können. |